Hanfer Hofgemüse


Herzlich Willkommen :-)

Wir freuen uns, dass Sie uns gefunden haben. 

Auf dieser Website finden Sie grundlegende Informationen zu unserem Hof, eine Erklärung der solidarischen Landwirtschaft und natürlich viele spannende Details und Wissenswertes zu unserem Hofgemüse.

Auf geht's, lassen Sie sich von unserer Idee und deren Umsetzung begeistern und mit Leben füllen.


28.05.2020

In den frisch gestriegelten Kartoffeln hieß es gestern Abend erneut: auf die Knie und suchen 😇. Wir waren überrascht, wie viele Käfer und Käfereier bereits nach so kurzer Zeit wieder zu finden waren. Weitere Termine werden dringend nötig sein

Vielen Dank an die vielen großen und kleinen Helfer.....

 

Ach.. da war ja noch was 😉...

Das Striegeln dient der Unkrautentfernung und ist gleichzeitig eine kleine Massage für die Kartoffelpflanzen und die Kartoffeln. So gut gepflegt können sie doch nur noch lecker werden...


26.05.2020

Die erste Runde ist geschafft, bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Sammlern... Neben einigen Käfern haben wir auch schon Unmengen an Eiern, auf den Blattunterseiten gefunden.

 

Wir sind gespannt, was wir in der nächsten Sammelaktion, Mittwoch 27.05.20, entdecken werden.


23.05.2020

Die ersten KARTOFFELKÄFER wurden beim Hacken gesichtet und sofort eingesammelt. Jetzt ist es wichtig schnell und effektiv zu handeln. Es handelt sich dabei um die Käfer, die sich im Herbst in den Boden vergraben haben und nun nach der Paarung die Eier unter die Blätter

ablegen. Je weniger Käfer dazu kommen, umso weniger können die daraus resultierenden Larven an Schaden anrichten.

 

Was ist nun zu tun? Die Käfer werden eingesammelt, die Eier und Larven von den jungen Pflanzen entfernt. Was würde sonst passieren? Die Käfer und Larven würden die Kartoffelpflanzen zerfressen und somit zerstören.


01.05.2020 - Ein neues Hofgemüse-Jahr beginnt

So unterschiedlich wie unsere Mitglieder, so unterschiedlich auch unsere Depots und ihre Betreuer... Aber eins ist doch überall gleich...

Wir freuen uns auf euch und sagen: Herzlich Willkommen 😊


Ihr Interesse ist geweckt?

Für dieses Wirtschaftsjahr sind bereits alle Einheiten vergeben.

Sie möchten nächstes Jahr dabei sein? Dann setzen wir Sie gerne auf unsere Warteliste.

Das neue Wirtschaftsjahr startet am 01.05.2021.



22. März 2020

 

Hennef -

Es ist der südlichste Acker der Stadt. Zur Feldzusammenkunft einer „Solidarischen Landwirtschaft“ (Solawi) hatte Bauer Bernd Schmitz nach Hanf gerufen, trotz Coronapandemie. „Wir müssen unsere Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft jetzt gründen“, sagte er, denn die Saat müsse in den Boden.

 

„Was tun wir hier eigentlich?“, richtete Schmitz die Frage an Karsten Klimmeck, der seit einigen Jahren bei Solawi mitmacht. Beide waren zuerst in Bonn, vor drei Jahren gründeten sie die Gemeinschaft in Hennef. Das Prinzip ist einfach: Schmitz und seine Frau Natalie Fehling sowie ein gerade eingestellter Gärtner stellen die Versorgung mit Lebensmitteln sicher, und zwar das ganze Jahr über. Die Abnehmer oder „Stadtwirte“ garantieren den Produzenten ein planbares Einkommen.

 

Es gibt nur das, was das Feld hervorbringt

Für das kommende Jahr hat Schmitz mit 70 Einheiten kalkuliert, 20 mehr als im Vorjahr. Eine Einheit ist die Menge an Gemüse, die pro Woche für zwei Personen ausreicht. Jede Einheit kostet 75 Euro im Monat. Dafür gibt es jeden Freitag eine Lieferung. „Mir gelingt es nicht, mich für diesen Preis im Biomarkt zu versorgen“, erklärte Klimmeck. Es gibt nur das, was das Feld zu der Zeit hervorbringt – im Winter kann das viel Kohl sein. Alle Beteiligten teilen sich die Ernte, aber auch die Verantwortung. Geliefert wird, was das Feld saisonal zu bieten hat.

 

Der Hof ist Demeter-zertifiziert, die Bodenbearbeitung flach und regenwurmschonend. Regionalität, Nachhaltigkeit und der Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen sind wichtige Prinzipien. Die Mitarbeit der „Stadtwirte“ ist gewünscht, aber nicht verpflichtend – bis auf die Kartoffelernte und das Sammeln der Kartoffelkäfer. Entscheidend ist das eigene Engagement. „Hier passiert definitiv nichts von allein“, appellierte Klimmeck an die Mitglieder.

 

Wertschätzung von Lebensmitteln

Denn schon bei der Organisation der Verteilung sind die Abnehmer gefragt. Derzeit gibt es zwei Depots, ab Hof kann abgeholt werden. „Mir geht es um eine andere Wertschätzung von Lebensmitteln “, sagte Neuling Jürgen Neid. „Wir müssen uns darauf besinnen, Produkte dann zu konsumieren, wenn es sie gibt“, ergänzte seine Partnerin Elisabeth Engel. Es sei ihnen wichtig, sich als Sozialgemeinschaft gegenseitig zu unterstützen, sagten Stefanie und Alfred Dülge, die mit zwei Einheiten dabei sind.

Artikel im Rhein-Sieg-Anzeiger und Fotos: Ralf Rohrmoser-von Glasow