Hanfer Hofgemüse


Herzlich Willkommen :-)

Wir freuen uns, dass Sie uns gefunden haben. 

Auf dieser Website finden Sie grundlegende Informationen zu unserem Hof, eine Erklärung der solidarischen Landwirtschaft und natürlich viele spannende Details und Wissenswertes zu unserem Hofgemüse.

Auf geht's, lassen Sie sich von unserer Idee und deren Umsetzung begeistern und mit Leben füllen.


Warum in der Ferne kaufen, wenn das Gute liegt so nah...

Am 01. Mai 2021 starten wir in unser nächstes Gemüsejahr und haben noch wenige Plätze frei.
Wir bieten...

  • Anbau und Ernte von frischem Gemüse aus der Region
  • unverpackt und in Bioqualität
  • eine starke Gemeinschaft, die das Projekt Solidarische Landwirtschaft schon ins vierte Jahr trägt
  • transparente Abläufe sowie die Möglichkeit, sich an vielen Stellen selber einzubringen
  • noch vieles mehr...

 

Weitere aktuelle Termine dazu sind unter News zu finden.


17.04.2021


es wurde geschaufelt
es wurde gefaltet 

es wurde geschraubt 

es wurde geschleppt 

es wurde gemütlich 

es wurde geschafft

 

Liebe Leute... das war der Hammer...!

😃😃😃😃😃😃😃😃


03.04.2021 - Hanfer Ostertag

Die ungewöhnlichen Temperaturen überraschen uns an vielen Stellen, gaben uns aber auch eine tolle Gelegenheit für die erste/letzte/nächste gemeinsame Aktion im Gemüsejahr.

Do biste platt... Oh ja... das waren wir auch.
Schon vor der geplanten Gemütlichkeit 🔥, aber nach einem leckeren Zusammensein und viel erledigter Arbeit 🥬🥔 sind alle Helfer zur verdienten Ruhe nach Hause geradelt, gefahren, spaziert...
Vielen Dank an die vielen fleißigen (Oster)Hasen.


27.03.2021

Es geht loooooooos....
Gestern wurden die ersten Radieschen auf dem Acker gesät.
Schon Anfang nächster Wochen folgen die nächsten Jungpflanzen.


10.03.2021

Kennst du das auch...?
manchmal braucht es einen Moment länger, bis man bereit ist ein warmes Plätzchen unter der Decke zu verlassen.
Auch Spinat und Feldsalat dürfen noch etwas ruhen, bevor es auf unsere Teller geht.



22. März 2020

 

Hennef -

Es ist der südlichste Acker der Stadt. Zur Feldzusammenkunft einer „Solidarischen Landwirtschaft“ (Solawi) hatte Bauer Bernd Schmitz nach Hanf gerufen, trotz Coronapandemie. „Wir müssen unsere Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft jetzt gründen“, sagte er, denn die Saat müsse in den Boden.

 

„Was tun wir hier eigentlich?“, richtete Schmitz die Frage an Karsten Klimmeck, der seit einigen Jahren bei Solawi mitmacht. Beide waren zuerst in Bonn, vor drei Jahren gründeten sie die Gemeinschaft in Hennef. Das Prinzip ist einfach: Schmitz und seine Frau Natalie Fehling sowie ein gerade eingestellter Gärtner stellen die Versorgung mit Lebensmitteln sicher, und zwar das ganze Jahr über. Die Abnehmer oder „Stadtwirte“ garantieren den Produzenten ein planbares Einkommen.

 

Es gibt nur das, was das Feld hervorbringt

Für das kommende Jahr hat Schmitz mit 70 Einheiten kalkuliert, 20 mehr als im Vorjahr. Eine Einheit ist die Menge an Gemüse, die pro Woche für zwei Personen ausreicht. Jede Einheit kostet 75 Euro im Monat. Dafür gibt es jeden Freitag eine Lieferung. „Mir gelingt es nicht, mich für diesen Preis im Biomarkt zu versorgen“, erklärte Klimmeck. Es gibt nur das, was das Feld zu der Zeit hervorbringt – im Winter kann das viel Kohl sein. Alle Beteiligten teilen sich die Ernte, aber auch die Verantwortung. Geliefert wird, was das Feld saisonal zu bieten hat.

 

Der Hof ist Demeter-zertifiziert, die Bodenbearbeitung flach und regenwurmschonend. Regionalität, Nachhaltigkeit und der Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen sind wichtige Prinzipien. Die Mitarbeit der „Stadtwirte“ ist gewünscht, aber nicht verpflichtend – bis auf die Kartoffelernte und das Sammeln der Kartoffelkäfer. Entscheidend ist das eigene Engagement. „Hier passiert definitiv nichts von allein“, appellierte Klimmeck an die Mitglieder.

 

Wertschätzung von Lebensmitteln

Denn schon bei der Organisation der Verteilung sind die Abnehmer gefragt. Derzeit gibt es zwei Depots, ab Hof kann abgeholt werden. „Mir geht es um eine andere Wertschätzung von Lebensmitteln “, sagte Neuling Jürgen Neid. „Wir müssen uns darauf besinnen, Produkte dann zu konsumieren, wenn es sie gibt“, ergänzte seine Partnerin Elisabeth Engel. Es sei ihnen wichtig, sich als Sozialgemeinschaft gegenseitig zu unterstützen, sagten Stefanie und Alfred Dülge, die mit zwei Einheiten dabei sind.

Artikel im Rhein-Sieg-Anzeiger und Fotos: Ralf Rohrmoser-von Glasow